Auf den Hund gekommen am 2.9.15

Nach dem 109. Stundenlauf am 27.8. war ich ziemlich in mich gekehrt. Treue Leser wissen warum.
Wie schon der große Tarahumara-Häuptling bemerkte: „Omne homini triste past maratonem“.  
Oder ist es einfach der Sommerblues, der schon etliche Tage, beinahe Wochen anhält?
Wenigstens gelang es diese Woche, die schöne Tradition der gemeinsamen Trainingseinheiten mit Nachbars Betty wiederzubeleben, jetzt, wo alle Welt wieder zur Arbeit muss.
Außer mir natürlich.
Aber da war so ein Moment, mitten im schönsten Dahingleiten, wo mir von einer hurtig überholenden Radfahrerin zugerufen wurde: „Na, Deinen Laufstil erkennt man ja schon von weitem!“. ???.
Selbst der Hund wurde da nachdenklich. Denn diese Radfahrerin, die kennt sich aus. Die sagt so etwas nicht leichtfertig dahin. Nicht danach, … und danach. Und nun frage ich mich – war sie beeindruckt von der athletischen Gesamterscheinung, oder hat sie eher vor, den Vorgang gedanklich in ihre Sammlung skurriler Absurditäten einzuordnen?
Ich bin mir nicht sicher, ob ich die Antwort wirklich wissen will…